Bericht aus der schwäbischen Zeitung

Neuer Verein will auf der „grünen Wiese“ neu beginnen

Der Vorstand der Tischtennisgemeinschaft Sigmaringen/Laiz steht fest

So sieht der Vorstand des neuen Vereins nach dem Zusammenschluss der Sigmaringer und der Laizer Tischtennisspieler aus (von links): Jan Fromme, Hans-Martin Diem, Frank Kuhn, Rudi Fritzinger, Volker Lehmann, Dieter Pussert, Arthur Beck und Ingo Ponti.
So sieht der Vorstand des neuen Vereins nach dem Zusammenschluss der Sigmaringer und der Laizer Tischtennisspieler aus (von rechts): Jan Fromme, Hans-Martin Diem, Frank Kuhn, Rudi Fritzinger, Volker Lehmann, Dieter Pussert, Arthur Beck und Ingo Ponti. (Foto: Laura Lohbrunner)
 
Von Laura Lohbrunner


Sigmaringen: Sie haben einen Namen, ein Logo, eine Internetseite, sogar Trikots – viel fehlt nicht mehr zur Gründung der Tischtennisgemeinschaft Sigmaringen/Laiz. Nach über 60 Jahren Tischtennistradition lösen sich der Tischtennisverein Sigmaringen und die Tischtennisabteilung des TSV Laiz auf und schließen sich zu einem neuen Verein zusammen. Gemeinsam wollen sie diesen historischen Schritt der Neugründung machen, um den Tischtennissport wieder aktiv zu betreiben und auch zu verbessern. Doch ein neuer Verein braucht auch einen neuen Vorstand, und der wurde bei der Gründungsversammlung am vergangenen Freitag für jeweils zwei Jahre gewählt.

Der Satzungsentwurf fand von allen Seiten Zustimmung, sodass man mit der Wahl des Vorstands beginnen konnte. Die Wahl des Vorsitzenden verlief einstimmig und fiel auf Frank Kuhn, der nun als der erste Vorsitzende der TTG Sigmaringen/Laiz in die Vereinsgeschichte eingeht. Einstimmig verliefen auch die restlichen Wahlen dieses Abends. Unterstützt wird Kuhn in Zukunft vom stellvertretenden Vorsitzenden Dietrich Pussert. Die Aufgabe des Sportwarts wird Martin Diem übernehmen, das Amt des Kassenwarts wird von Arthur Beck bekleidet. In ihren Ämtern bestätigt wurden auch Ingo Ponti und Volker Lehmann als Beisitzer, Rudi Fritzinger als Schriftführer und Wolfgang Hofmann und Werner Pickert als Kassenprüfer.

 

Akzent auf Jugendarbeit

Das wohl zeitlich aufwendigste und anspruchsvollste Amt des Jugendleiters wird zukünftig Jan Fromme übernehmen. Die Jugendarbeit steht bei der Neugründung des Vereins an erster Stelle: Das Durchschnittsalter steigt, ohne Nachwuchs ist ein Weiterbestehen schwierig. „Unsere wichtigste Aufgabe ist es, im Jugendbereich Nachwuchs zu finden und den Verein zukunftsfähig zu machen“, beschrieb Frank Kuhn die Problematik. Geplant ist, über Kooperation mit Schulen dauerhafte Mitglieder zu gewinnen; daneben will man auch das baldige Stadtfest als Gelegenheit nutzen, sich nach außen zu präsentieren.

Auch bei den schon bestehenden Mitgliedern der beiden Vereine findet der Zusammenschluss positive Rückmeldung. „Ich bin überrascht, dass alles so reibungslos verläuft. Vor einem Jahr noch wäre so etwas gar nicht möglich gewesen“, erzählte Werner Boos, langjähriges Mitglied des TTV Sigmaringens, und sieht die Ursache hierzu in der guten Vorbereitung der Verantwortlichen.

Mit knapp 100 Mitgliedern will der Verein unter neuem Namen in die Saison 2013/14 einsteigen und „auf der grünen Wiese neu beginnen“, wie Kuhn es ausdrückte. Man hat vor, beide Hallen und Traingszeiten zu behalten. Von der Zukunft verspricht sich Frank Kuhn auch, dass Tischtennis in Sigmaringen anstatt der zwei Gesichter vorher, eines haben wird; man will gemeinsam agieren und die Kräfte bündeln.

Auch der Antrag zur Wahl von Ehrenmitgliedern fand regen Zuspruch: Die sich langjährig um den Verein verdient gemachten Mitglieder Heinz Albert, Dieter Pussert und Rudi Fritzinger dürfen dem Verein zukünftig ohne das Entrichten der Beitragssätze beiwohnen und wurden einstimmig zu Ehrenmitgliedern ernannt.

(Erschienen: 21.04.2013 18:55)

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